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Die Trance der chronischen Unzulänglichkeit - die Gesellschaft der Süchte





Ich wuchs auf, um das Aussehen meiner Mutter,

die Gehweise meiner Mutter,

die Körperhaltung meiner Mutter,

die Sprache meiner Mutter,

die Gewohnheiten meiner Mutter,

die Meinungen meiner Mutter,

das Weltbild meiner Mutter,

die Verachtung meiner Mutter für meinen Vater,

von Jahr zu Jahr mehr zu adaptieren,

bis ich meine Isolation und Trennung von mir,

in mir bewusst sah und kurz erwachte.


Ich habe mich schon als Kind oft isoliert, einsam und verlassen gefühlt.

Immer mehr wuchs in mir ein Gefühl von Unzulänglichkeit und Mangel. Nicht, weil ich in meiner Kindheit etwas vermisste. Meine Eltern lebten mir klare Strukturen vor. "Pamela, wenn du Jemand "werden" willst, dann musst Du hart dafür arbeiten", höre ich meinen Vater heute noch sagen. So lief ich, brav, wie ein kleines Uhrwerk tickend, und verwirklichte eine Erwartungshaltung meiner Eltern nach der Anderen. Hinter meinem Handeln, verbarg sich ausschließlich mein sehnlichster Wunsch von meinen Eltern, aber auch generell von Menschen gesehen, anerkannt, geschätzt und geliebt zu werden. Dieses Streben entfachte in mir den Wunsch nach Zugehörigkeit, Identifikation und gab mir teilweise Sicherheit und Schutz. Zeitgleich erschuf ich dadurch immer mehr den Nährboden für das Gefühl: Nicht genug zu sein! Dieses Gefühl manifestierte sich so fest in meinem Unterbewusstsein und vertiefte mehr und mehr die Furchen meiner Angst des Versagens, wenn ich den Vorstellungen nicht entsprach. Um das Gefühl der wachsenden, chronischen Unzulänglichkeit und die Angst vor dem Versagen zu unterdrücken, habe ich mich stets beschäftigt. Ich habe mich regelrecht vollgestopft mit Außenwirkung, wie Freizeitaktivitäten, Selbstverbesserungsprojekte, wie Seminare, die mich keineswegs interessierten, aber angesehen waren. Als Erwachsene war ich regelrecht arbeitssüchtig. Immer on, immer weiter, kämpfen, machen, weiter, schneller, effizienter. Ich habe mich stets beschäftigt gehalten, um den Schmerz von mir fernzuhalten.

Rückblickend erkenne ich: Ich war/bin nicht allein!

Unsere Gesellschaft ist die Gesellschaft der Süchte. Arbeitssucht, Kaufsucht, Mediensucht, Beziehungssucht, Konsumsucht, Esssucht, Betäubungssucht und Unzählige mehr. Wir leben in einer Trance der chronischen Unzulänglichkeit, eine Volkskrankheit, die ein Tabu Thema ist und dennoch in UNS schlummert. Wir sind stets damit beschäftigt, besser als andere zu werden, oder andere auszustechen und verkennen, dass diese Strategien lediglich die Trance der Unzulänglichkeit im Ursprung bestärken. Je unzulänglicher wir uns fühlen, desto schwerer ist das Eingeständnis unserer Fehler, unseres Versagens. Somit machen wir die Schuldzuweisung bei anderen und dies erlöst uns anfänglich von der Bürde des Versagens und erschafft kurzweilig Kontrolle. Je größer die Angst in uns schlummert, desto größer die Feindseligkeit gegenüber anderen. Das Erschaffen eines Feindes mindert das Gefühl der Verletzlichkeit. Krieg, Kampf und Hass erzeugt noch mehr Angst. Wir verkennen aber dabei, das Gesetz der Analogie. "Alles im Außen ist ein Spiegel deiner inneren Welt! " Wenn wir uns Feindbilder kreieren, entmächtigen wir uns selbst und geben die Verantwortung unseres Lebens in die Hände dieser Feindbilder. Wir sind gefangen im Kreislauf des eigenen Spiegels, da wir die Macht unserer Schöpferkraft abgegeben haben.

Befreiung aus der Trance wird nur dann möglich, wenn wir bewusst werden. Wir dürfen lernen mit klugem Herzen und Mitgefühl auf unsere eigene Verletzlichkeit zu reagieren.

Es wirkt fast, wie ein Paradoxon, dass immer dann wenn wir uns so akzeptieren, wie wir sind, wir uns verändern können! Die Herzen vieler Menschen haben sich gegen das Leben verhärtet. Wir haben das liebevolle Gewahrsein und die Verbundenheit Aller vergessen. Freiheit ist möglich, wenn wir uns des gegenwärtigen Moments und aller Gefühle in uns wertfrei, bewusst machen. Freiheit ist außerdem möglich, wenn wir uns nicht stets in den alten, konditionierten Geschichten und Denkweisen über uns und das Leben selbst gefangen halten. Es ist Zeit anzuerkennen, dass Alles was DU erschaffst, in DEINER Verantwortung liegt! Ja! Sicherlich sagst Du jetzt: Die ganzen negativen Dinge habe ich nicht erschaffen. Die sind mir durch X oder Y passiert. Womöglich hast Du sie nicht bewusst erschaffen, aber Du hast Sie aus deinem konditioniertem Unterbewusstsein mit deinen anhaftenden Glaubenssätzen erschaffen. Hol Dir Deine Macht, Deine Schöpferkraft zurück!

Wie?

  1. Vergebung ! Ein so komplexes Thema, diesem ich im nächsten Beitrag widmen werde.

  2. Selbstreflexion! Ein weiteres Thema für füllende Blogbeiträge

  3. Selbstbestimmung ! So viele Themen für mehr Posts ;)

  4. Transformation! Yipiiiijeeee! ein dutzend Beiträge später werde ich dort ankommen :)


Ein tägliches Tool: Übe Dich in Akzeptanz, Mitgefühl und Dankbarkeit. Auch wenn Du nicht weißt wie, was Du weißt, ist, dass es bereits so ist! Kein Kampf, den Du täglich austragen musst. Alles, was Du brauchst, ist bereits in Dir.....


Wenn Du Dich in Akzeptanz üben magst, dann lade ich Dich herzlich am 20.01.2024 ab 18 Uhr zu meinem Meditationsabend zum Thema: Ich bin Liebe. Ich entscheide mich jedes Gefühl bewusst anzunehmen, ein. Ich freue mich schon riesig auf den Abend! Ein buntes Potpourri an Wissen, Yoga und Heilung, die Symbiose zwischen Geist, Körper und Seele

( Naaaa, die Konditionierung: Körper, Geist und Seele ploppte auch bei Dir auf :) erwischt! )

Wir entfliehen an dem Abend den Konditionierungen.....Schau unter https://pamsdiereisezudir.com vorbei.


Habt eine zauberhafte Restwoche.


Bis ganz bald,

Pamela





42 Ansichten2 Kommentare

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2件のコメント


Liebe Michelle, es ist so schön, dass es Dich gibt! Danke für Deine Worte, von Herzen ❤️🫶.

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不明なメンバー
1月18日

So ein schöner Beitrag 🫂🫶🏼

ich bin so froh dich gefunden zu haben! Danke für deine Worte & deine Energie ✨


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